Frau Anfang 50 steht in eine Decke gehüllt auf einem Balkon und blickt im warmen Abendlicht über eine hügelige Landschaft. Sie hält eine Tasse in der Hand und wirkt ruhig und zufrieden – Symbol für Gelassenheit und Balance in den Wechseljahren.

Wechseljahre ab 40 und wie du sie meisterst

Ein ehrlicher Text über Stimmungsschwankungen, Hitzewellen und das Gefühl, neben sich zu stehen.

Bitte beachte: ich bin keine Expertin und nicht medizinisch ausgebildet. Ich erzähle von meinen Erlebnissen und teile Tipps zu Dingen oder Produkten, die mir geholfen haben.

1. Und dann steh ich da…

… im Bad. Mit der Zahnbürste in der einen und einem Teebeutel in der anderen Hand. Meinen letzten Gedanken und was ich gerade tun wollte, hab ich vergessen.
Zähne putzen. Klar. Und Tee kochen. Irgendwie. Aber warum beides ausgerechnet im Bad vereinen?
Ich weiß es nicht. Und während ich noch grüble und versuche, mich zu erinnern, überwältigt mich die nächste Hitzewelle.

Willkommen in den Wechseljahren.
Oder – wie ich diese Zeit inzwischen nenne: „in dieser interessanten Phase zwischen Hormonchaos und neuer Leichtigkeit.“ Denn auch wenn es sich im Moment nicht so anfühlt, diese Zeit bringt auch viel Gutes mit sich.

2. Willkommen in der zweiten Pubertät

Wenn du dich seit einiger Zeit müde fühlst und trotzdem nachts nicht schlafen kannst, wenn du tagsüber gähnst, aber abends hellwach bist, wenn dein Kopf zeitweise jegliche Konzentration verweigert, dann: herzlichen Glückwunsch, du bist in den Wechseljahren – der zweiten großen Umstellung deines Lebens. Und du bist nicht allein.

Viele Frauen ab 40 erleben genau das.
Die Hormone tanzen und wir stehen in der Mitte dieser Party. Einladung ablehnen ging nicht und der Aus-Schalter im Kopf ist defekt.

Typische Symptome der Wechseljahre:

  • am bekanntesten sind wohl die Hitzewellen. Aus dem Nichts heraus, mitten im arktischen Winter läuft der Schweiß den Körper hinab.
  • nachts um drei Uhr wachst du auf, das Gedankenkarussell kreiselt und lässt dich nicht mehr zur Ruhe kommen
  • am nächsten Morgen fühlst du dich wie erschlagen, bist den ganzen Tag müde und kannst nachts wieder nicht schlafen.
  • du suchst nach Worten mitten im Gespräch (und findest sie zwei Stunden später)
  • dein Nervenkostüm ist dünner als der Kaffee am Montagmorgen
  • und so kann dein Umfeld dich mal himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt in nur wenigen Minuten erleben
  • du hast das Gefühl, dein Körper nimmt nur vom Gedanken an Essen 2 Kilo zu
  • deine Haut wird trockener und deine Haare dünner oder fallen stärker aus
  • auch Angstzustände können sich während der Wechseljahre entwickeln oder verstärken
  • du fühlst dich antriebslos und kannst dich schlechter konzentrieren
  • sogar Muskel- oder Kopfschmerzen können während der Wechseljahre zunehmen

Das alles sind Auswirkungen dieses hormonellen Durcheinanders, das fast jede Frau in dieser Lebensphase trifft. Aber keine Angst. Nicht jedes Symptom muss Teil deiner Wechseljahre sein. Es gibt Frauen, die schweben so durch, andere wiederum „genießen“ das volle Programm.

3. Warum dein Körper gerade tut, was er will

Unsere Hormone – allen voran Östrogen und Progesteron – sind wie ein eingespieltes Duo. Doch ab etwa Mitte 40 lässt Progesteron nach, während das Östrogen noch aktiv bleibt. Dieses Ungleichgewicht bringt den Körper aus dem Takt: der Schlaf wird leichter, die Stimmung schwankt, die Temperaturregulation spielt verrückt.

Dein Körper versucht, ein neues hormonelles Gleichgewicht zu finden – weil die Kommunikation zwischen Gehirn und Eierstöcken gerade etwas durcheinandergeraten ist. Und während dein Körper versucht, sich neu einzupendeln, fühlt es sich für dich manchmal an, als wärst du selbst aus dem Gleichgewicht geraten.

4. Zwischen Hitzewellen und Höhenflügen: das neue Normal

Ein bisschen erinnert es tatsächlich an die Pubertät. Damals habe ich auch nicht gewusst, wer ich bin und wer ich sein soll. Doch kaum dachte ich, darauf eine Antwort zu haben, geht der Prozess von neuem los. Nur eben anders herum. Sich dem entgegenzustellen, es zu „managen“ oder gar abzulehnen, bringt uns nicht weiter. Wir können die Situation nur annehmen und das beste daraus machen.
Es geht nicht darum, das Chaos zu besiegen – sondern damit zu tanzen.

Das klappt an manchen Tagen besser, an anderen schlechter.
An guten Tagen nehme ich meine Hitzewelle mit Humor.
An schlechten hilft nur: Schokolade.

5. Was mir während der Wechseljahre hilft

Ich bin kein Fan von „10 Tipps für besseren Schlaf“, die alle gleich klingen.
Aber das hier hilft mir tatsächlich:

I. Magnesium am Abend

Warum Magnesium in den Wechseljahren so wichtig ist

Magnesium ist in den Wechseljahren ein echter Allrounder – und wird oft unterschätzt. Während die Hormone Achterbahn fahren, arbeitet Magnesium im Hintergrund an vielen Stellschrauben, die uns stabil halten sollen.

Wenn Östrogen und Progesteron schwanken, reagiert das gesamte Nervensystem empfindlicher. Magnesium wirkt hier wie ein Puffer: Es beruhigt Nerven und Muskeln, unterstützt einen ruhigen Schlaf und hilft, innere Anspannung und Stressreaktionen zu dämpfen.

Gleichzeitig spielt Magnesium eine zentrale Rolle für den Energiestoffwechsel und die Knochenstabilität – beides Themen, die in dieser Lebensphase an Bedeutung gewinnen. Da sinkende Östrogenspiegel auch die Calciumverwertung beeinflussen, hilft Magnesium indirekt mit, dass die Knochen weiterhin gut versorgt bleiben.

Typische Anzeichen für Magnesiummangel in den Wechseljahren sind:

  • Muskelkrämpfe oder Zuckungen (z. B. nachts in den Waden)
  • Schlafprobleme und innere Unruhe
  • Herzklopfen, Nervosität, Reizbarkeit
  • erhöhte Stressanfälligkeit oder Kopfschmerzen

Ein weiterer Pluspunkt: Magnesium unterstützt die Hormonregulation selbst, indem es die Signale zwischen Gehirn und Nebennieren stabilisiert – also dort, wo viele Stresshormone entstehen, die bei Hormonungleichgewichten zusätzlich feuern.

Gute Quellen sind z.B. Haferflocken, Naturreis, Vollkornbrot, Cashewkerne, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Quinoa und Hülsenfrüchte. Da ich davon zu wenig täglich nehme, ergänze ich es mit den Magnesiumkapseln von Purazell.

II. Warum die CAPS fem von Ringana in den Wechseljahren unterstützen können

Die Wechseljahre sind wie ein innerer Umbau – alles arbeitet weiter, nur eben anders. Unser Hormonorchester spielt plötzlich nach neuen Noten, und das spüren wir deutlich: Stimmungsschwankungen, Hitzewellen, Konzentrationsprobleme oder Schlafstörungen sind typische Begleiter dieser Zeit.

Genau hier setzen die Ringana CAPS fem an. Sie sind kein klassisches „Hormonpräparat“, sondern eine durchdachte Kombination aus pflanzlichen Wirkstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen, die den Körper dabei unterstützen, wieder ins Gleichgewicht zu finden.

Darin stecken zum Beispiel:

  • Rotklee-Extrakt mit natürlichen Isoflavonen – diese sekundären Pflanzenstoffe ähneln dem körpereigenen Östrogen und können sanft ausgleichend wirken.
  • Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei und unterstützt das Nervensystem.
  • Mönchspfeffer hilft, hormonelle Schwankungen zu harmonisieren.
  • Vitamin D und Kalzium stärken die Knochen, die durch den sinkenden Östrogenspiegel besonders beansprucht sind.

Diese Kombination kann helfen, typische Begleiterscheinungen – von innerer Unruhe über Hitzewallungen bis hin zu Stimmungsschwankungen – zu mildern und neue Energie zu fördern.

Ich persönlich nutze die Ringana CAPS fem als sanfte Unterstützung, um meinen Körper in dieser Phase gezielt zu versorgen – vor allem dann, wenn ich merke, dass mein hormonelles Gleichgewicht wieder sein eigenes Programm fährt. Damit habe ich schon so manche Stimmungsschwankung sanft wieder ausgleichen können.

Ich beziehe sie direkt über den offiziellen Ringana-Shop* – hier findest du auch Informationen zu Inhaltsstoffen und Anwendung.

III. Ätherische Öle in den Wechseljahren – natürliche Balance für Körper und Seele

Wenn Hormone Achterbahn fahren, reagieren nicht nur Körper, sondern auch Stimmung und Schlaf empfindlich. Ätherische Öle können in dieser Zeit wie ein sanftes Gegengewicht wirken – sie bringen Ruhe in den Kopf, Entspannung in den Körper und ein bisschen Leichtigkeit in die Tage, die sich nach Chaos anfühlen.

Besonders bewährt haben sich beruhigende und ausgleichende Düfte wie Lavendel, Bergamotte, Muskatellersalbei oder Ylang-Ylang. Sie unterstützen das Nervensystem, fördern Gelassenheit und helfen, innere Anspannung abzubauen.

Ich persönlich verwende aktuell das Serenity-Öl* von doTERRA – eine sorgfältig abgestimmte Mischung aus Lavendel, Zedernholz, Vetiver, Römischer Kamille, Ylang-Ylang, Sandelholz und Vanille. Der Duft wirkt unglaublich entspannend und hilft mir, abends besser abzuschalten. Besonders in unruhigen Phasen oder bei Schlafproblemen ist das für mich ein fester Bestandteil meiner Abendroutine.

Zusätzlich nutze ich reines Lavendelöl*, weil es so vielseitig ist: ein Tropfen auf dem Handgelenk oder in der Duftlampe wirkt beruhigend, auf dem Nacken oder den Fußsohlen kann es Anspannung lösen. Lavendel ist für mich das Öl, das immer funktioniert – egal ob der Tag stressig, laut oder einfach zu viel war.

Ich verwende die doTERRA-Öle schon länger und schätze vor allem ihre hohe Qualität und Reinheit. Das Serenity-Öl* ist für mich dabei die erste Wahl, wenn es um ruhigen Schlaf und mehr Ausgeglichenheit in den Wechseljahren geht.

Ätherische Öle ersetzen keine medizinische Behandlung, aber sie können helfen, emotionales Gleichgewicht und Entspannung zu fördern – ganz ohne chemische Zusätze.

IV. Bewegung in den Wechseljahren – warum Pilates jetzt besonders gut tut

Während sich unser Hormonhaushalt neu sortiert, verändert sich auch der Körper: Muskeln bauen schneller ab, die Beweglichkeit lässt nach und das Gleichgewicht gerät buchstäblich ins Wanken. Gleichzeitig wirkt sich regelmäßige Bewegung nachweislich positiv auf Stimmung, Schlaf und Hitzewallungen aus.

Pilates ist dabei eine der sanftesten und gleichzeitig effektivsten Methoden, um den Körper in Balance zu halten. Die kontrollierten Bewegungen stärken nicht nur die tiefe Muskulatur, sondern aktivieren auch den Beckenboden, verbessern die Haltung und stabilisieren den Rücken – genau die Bereiche, die in den Wechseljahren oft besondere Aufmerksamkeit brauchen.

Ich habe mit dem Menopower-Programm von Pilates4Life eine Trainingsform entdeckt, die speziell auf die Bedürfnisse von Frauen in dieser Lebensphase zugeschnitten ist. Die Einheiten sind kurz, effektiv und alltagstauglich – keine Überforderung, kein Leistungsdruck, sondern achtsame Bewegung, die guttut und Energie schenkt.

Was mir besonders gefällt: Die Trainerinnen wissen, wovon sie sprechen. Sie verbinden fundiertes Wissen über den weiblichen Körper mit viel Empathie und Humor. Das Training stärkt nicht nur Muskeln, sondern auch das Vertrauen in den eigenen Körper – und genau das brauchen wir jetzt.

Ich kann das Menopower-Angebot von Pilates4Life sehr empfehlen – ideal, wenn du deinem Körper in den Wechseljahren etwas Gutes tun und dich wieder kraftvoller und beweglicher fühlen möchtest.
Das Programm findest du hier: Menopower bei Pilates4Life*

6. Und wenn’s trotzdem nicht besser wird?

Dann ist das kein Versagen – sondern ein Zeichen, dass du und dein Körper gerade viel leistet.
Dein Körper ist gerade dabei, sich neu zu sortieren, sich quasi einmal neu zu erfinden. Das braucht Zeit. Du kannst ihn dabei unterstützen. Sei geduldig, gib ihm die Zeit, die er braucht. Höre in dich rein, wie du ihn unterstützen kannst.

Lerne, nicht gegen dich oder deinen Körper zu arbeiten, sondern mit ihm. Vertraue dem Prozess. Es ist das vielleicht größte Geschenk dieser Lebensphase – das wir lernen, uns zu akzeptieren und neu zu orientieren.

7. Fazit: Du bist nicht allein

Das Hormonchaos fühlt sich manchmal an, als würde man in einem Raum stehen, in dem ständig jemand das Licht ein- und ausschaltet.
Aber irgendwann gewöhnst du dich daran. Du lernst, im Halbdunkel zu tanzen.

Und genau das ist das Schöne an dieser Zeit:
Wir verlieren vielleicht ein bisschen Kontrolle, aber wir gewinnen Ehrlichkeit, Humor und die Fähigkeit, über uns selbst zu lachen.

P.S.: Wenn du dich hier wiedererkennst – dann herzlich willkommen im Club der Nicht-mehr-30erinnen.
Hier darfst du müde sein, schwitzen, lachen und trotzdem strahlen.
Denn Hitzewellen vergehen – Höhenflüge bleiben.

mit * gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links. Kaufst du etwas über diesen Link erhalte ich eine kleine Provision für die Kaffeekasse. Für dich bleibt der Preis unverändert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen